Willkommen beim NABU Nördliches Markgräflerland

(ehemals NABU Müllheim)

Hier erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten und Projekte in unserer Region.

 

Wir bieten auch naturkundliche Exkursionen an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier im Nördlichen Markgräflerland aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.

Bachputzete am Sulzbach

Vielen Dank an Familie Erhardt! Auch dieses Jahr hat Familie Erhardt mit Unterstützung  durch Martina u Henry Winterhalter aus Heitersheim wieder den Müll aufgesammelt, den verantwortungslose Mitbürger einfach in die Landschaft geworfen haben. Hier einige Bilder der Aktion:

 


Kein Solarpark auf dem Flugplatz Bremgarten!

Der NABU Nördliches Markgräflerland spricht sich FÜR einen Solarpark aus,

aber nicht im Wiesenbrütergebiet Bremgarten! Das ist keine normale Wiese mit "ein paar Vögeln oder Käfern" drauf, sondern das sind Juwelen des Naturschutzes die verschleudert werden sollen. Noch dazu streng geschützt! Unten die Pressemitteilung des NABU zum Vorstoß der SPD:

Download
NABU Presse-Mitteilung zu einem Solarpark auf dem Flugfeld Bremgarten
PM_Solarpark_Bremgarten.pdf
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Bericht von der Mitgliederversammlung am 5. November 2021 - Wechsel im Vorstand

Am 5. November fand wieder eine Ordentliche Mitgliederversammlung in Heitersheim-Gallenweiler statt.

Rainer Stoll berichtete exemplarisch über Aktivitäten im vergangenen Jahr über Amphibienschutz in Heitersheim und Müllheim-Feldberg sowie über die Schutzbemühungen um den Kiebitz und den Steinkauz.

 

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands einschließlich des Kassenwarts stand satzungsgemäß eine Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung. Aus persönlichen Gründen wollte Christiane Kritzinger nicht mehr für den Sitz im Vorstandsteam kandidieren und schied aus dem Vorstandsteam aus. Zum neuen Vorstandsteam wurde Frau Jutta Durang-Mett vorgeschlagen. Das neue Vorstandsteam um  Rainer Stoll, Christoph Hercher und Jutta Durang-Mett wurden für die nächsten drei Jahre bis 2024 einstimmig gewählt.

 

Die Änderungen der Satzung des NABU-Bundesverbandes, die auf der Bundesvertreterversammlung am 05.11.2017 beschlossen wurden, bringen es mit sich, dass alle Satzungen der Landesverbände und aller anderen Untergliederungen bis zum 31.12.2021 an die geänderte Bundessatzung angepasst werden müssen. Diese Anpassungen wurden von Christoph Hercher umgesetzt und in der Mitgliederversammlung vorgebracht. Die neue Satzung wurde einstimmig beschlossen.

 

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung wies Werner Bußmann auf ein neues Hirschkäfer-Monitoring-Projekt hin und regte an, dass ihm zukünftig Sichtungen von Hirschkäfern (auch tote Tiere) insbesondere im Markgräfler Hügelland mitgeteilt werden sollen (Datum und Fundort).

 

Zum Abschluss berichtete Bernd Uhlmann in einem sehr informativen Vortrag über die Schutzbemühungen der Mähwiesen auf dem Flugplatz Bremgarten. Der NABU Bezirksverband Südbaden ist nun Pächter von 60 Hektar Mähwiesen und pflegt diese nach den Vorgaben des Regierungspräsidiums Freiburg.


Kinderclub Gallenweiler e.V. baut Wildbienenhotel

Alleine in Weinbauregionen wie dem Kaiserstuhl und Tuniberg sind 386 Bienenarten nachgewiesen,
viele weitere kommen im Markgräflerland vor. Der Bestand der Bienen ist stark gefährdet, weil sie durch zunehmenden Verlust von Lebensräumen weniger Nahrung und Nistplätze finden.
Rund 75% der Arten nisten im Boden, beispielweise in besonnten Böschungen, Lösswänden und an Wegrändern. Viele davon brauchen spezielle Pflanzen wie Flockenblumen, Glockenblumen und Resede für ihre Nachkommen.
Auch als Hobby-Gärtner können sie mit heimischen Wildblumen in ihrem Garten viel für die Wildbienen tun. Der "Kinderclub Gallenweiler e.V." hat mit dem Bau eines Wildbienenhotels nun eine hervorragende Unterkunft für diese wunderschönen Insekten geschaffen und hofft auf "volles Haus". Unterstützt wurden die Jugendlichen von Wolfgang Fabry mit seinem Fachwissen und den notwendigen Gerätschaften aus seiner Schreinerwerkstatt. Der NABU Nördliches Markgräflerland mit Edgar Erler stellte das Material zu Verfügung.


Wieder ein erfolgreiches Jahr für die Steinkäuze

Foto: Edgar Erler

Dieses Jahr gab es 12 belegte Steinkauzröhren; es war aber doch ein schwieriges Jahr für die Käuze, so dass im Endeffekt nur 8 Bruten erfolgreich waren. Dennoch eine großer Erfolg für die Steinkauzbetreuer im Nördlichen Markgräflerland! Den detaillierten Bericht findet Ihr hier.


Kreuzkrötenteich gut etabliert

Der Teich für die Kreuzkröte, der im Winter 2019/2020 auf dem ehemaligen Kaligelände in Heiterheim durch die NABU-Ortsgruppe erbaut wurde, hat sich gut entwickelt. Damit er nicht völlig austrocknet, muss er bei längerer Trockenheit mit Wasser versorgt werden. Wir danken der Gemeinde Heiterheim, dass sie diese Aufgabe übernommen hat.


Bienenfresser - Farbenfroher Einwanderer aus dem Süden

Dieser Vogel fällt einfach auf: Etwa so groß wie eine Amsel und bunt wie ein Papagei - sein Anblick

lässt an den Urwald denken, insbesondere wenn er mit weit ausgebreiteten Flügeln und gespreiztem Schwanz durch die Luft gleitet. Tatsächlich stammt der Bienenfresser aus den Tropen und Subtropen. In warmen Zeiten wagt er sich aber auch in unsere Breitengrade vor. Ab Mitte Mai kommen sie zurück aus Zentralafrika und brüten bei uns in verschieden großen Kolonien. Schon im August machen sich die Vögel wieder auf den Weg in die Winterquartiere südlich der Sahara. 

Am Kaiserstuhl galt er 20 Jahre lang als ausgestorben. Heute ist er sowohl am Kaiserstuhl als auch am Tuniberg eine Touristenattraktion und entwickelt sich zu einem Aushängeschild der Region. Durch die Klimaerwärmung wächst die Population von Jahr zu Jahr. Wandert man den Bienenfresserpfad am Kaiserstuhl, kann man die Vögel mit dem Fernglas gut beobachten. Der Bienenfresser jagt Schmetterlinge, Käfer, Libellen, und - wie sein Name schon verrät - Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen.

Mit seiner herrlichen Farbenpracht ist der Bienenfresser natürlich ein begehrtes Objekt für Beobachter und Naturfotografen. Daher bitte Rücksicht nehmen! Fehlende Brutplätze und massive Störungen während der Brut bereiten dem Bienenfresser große Probleme und gefährden den Bruterfolg!

Deshalb hier die Tipps von Edgar Erler, der diese schönen Aufnahmen gemacht hat:

 - Mindestabstand zum Beobachten oder Fotografieren ca. 40 - 50 m

 - Beobachten Sie mit Fernglas und fotografieren Sie mit Brennweiten ab 400 - 500 mm

 - Auf keinen Fall sich direkt vor den Brutröhren aufhalten!!

 - Tragen Sie am besten Kleidung im gedeckten Farben 

 - Reden Sie mit den Winzern /Eigentümern vor Ort, ob Sie die Grundstücke betreten dürfen (Privatbesitz)

 

Seien Sie Naturfreund und Naturschützer, damit wir alle noch viel Freude mit diesen wunderbaren Vögeln haben werden!